Dr. Marianne Soff

Dr.phil., Klinische Psychologin/Psychotherapeutin BDP, Psychologische Psychotherapeutin, geb. 1956

  • Studium der Psychologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, Diplom 1981, Promotion 1988
  • Klinische Psychologin/Psychotherapeutin BDP 1993
  • Supervisorin BDP 1996
  • Approbation als Psychologische Psychotherapeutin 1999.
  • Ausbildung in Gestalttheoretischer Psychotherapie in der Sektion Psychotherapie der GTA
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie-Zusatzqualifikation in der Sektion Psychotherapie der GTA unter der Leitung von Dipl.-Psych. K.-H. Schäfer; Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung beim Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe unter der Leitung von Prof. Dr. H. Bommert


Klinisch-psychologische und psychotherapeutische Tätigkeiten

  • Ambulante Suchtkrankenhilfe in der Beratungsstelle für Alkohol- und Medikamentenabhängige des Diakonischen Werks in Darmstadt 1981-83
  • Psychologische Psychotherapeutin in der Hohenfeld-Klinik für Psychosomatik Pitzer KG in Bad Camberg/Ts.1989-92
  • Stationspsychologin und Psychotherapeutin des Psychiatrischen Krankenhauses Heppenheim (Offene Station für Weiterführende Diagnostik und Therapie im Suchtbereich 1992-93, Psychotherapiestation: Entwicklung des psychotherapeutischen Konzeptes für diese Station auf tiefenpsychologischer und gestalttheoretischer Grundlage und psychotherapeutische Leitung 1993-98)
  • Ambulante Einzelpsychotherapie in Heppenheim 1998 - 2003
  • ab 2013 Lehrer-Gesundheits-Coaching nach dem Freiburger Modell https://lehrer-coachinggruppen.de/


Tätigkeiten in der GTA

  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen (GTA) seit 1989, nun 2. Vorsitzende der GTA
  • Beratende Herausgeberin der Zeitschrift Gestalt Theory seit 1989
    • langjähriges Mitglied des Ausschusses "Wissenschaft und Publikation" der vormaligen Sektion Psychotherapie der GTA


Wissenschaftliche und Lehrtätigkeiten

Forschungstätigkeit im DFG-Forschungsprojekt "Psychische Korrelate und Wechselwirkungen der hormonellen Wachstumsbremsung" unter der Leitung von Prof. Dr. A. Degenhardt, Frankfurt, 1981-85

Forschungstätigkeit im Rahmen der Promotion zum Thema "Ich-Entwicklungs-Analysen und Generationsvergleiche anhand von Jugendtagebüchern" 1981-88

Assistentin am Institut für Psychologie der Universität Frankfurt 1985-89

Lehrtätigkeit als Akademische Rätin für Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe seit 1998; derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Gestaltpsychologie in Erziehung und Unterricht; Prävention seelischer Störungen bei Schülern und Lehrern


Ausgewählte Publikationen

1989: "Jugend im Tagebuch. Analysen zur Ich-Entwicklung in Jugendtagebüchern verschiedener Generationen". Weinheim: Juventa

1990: "Psychologische Diagnostik und Begutachtung unter gestalttheoretischem Blickwinkel". Gestalt Theory, 12, 33-45.

1995: Zur Problematik des Wir-Surrogats nach sexuellem Mißbrauch. ÖAGP-Informationen, 4 (5/95), S. V-VII. Wiederabdruck in G. Stemberger (Hrsg) 2002: Psychische Störungen im Ich-Welt-Verhältnis. Gestalttheorie und psychotherapeutische Krankheitslehre. Wien: Krammer.

1996a: "Die Veränderung von Kognitionen über sich selbst und andere Menschen im Jugendalter anhand von Tagebuch-Aufzeichnungen". In: Deusinger, I. & Haase, H. (Hrsg.): Persönlichkeit und Kognition. Göttingen: Hogrefe.

1996b: "Stationäre Psychotherapie aus der Sicht der Patienten". In: Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie, Sonderheft 1, 64. Jg., 23.

2001: "Gestalttheoretische Beiträge zur Förderung von Kreativität". Gestalt Theory, 23, 184-195.

1997: "Psychoanalytische Konzepte im Lichte der Gestalttheorie. Eine Analyse ausgewählter Abwehrmechanismen" (mit Th. Fuchs, M. Ruh und B. Gerstner). Gestalt Theory, 19, 178-196.

1999: "Gestalttheorie und Individualpsychologie: Eine fruchtbare Verbindung". (mit M. RUH). Gestalt Theory, 21, 4, 1999, 184-202

2003 : "Gesundheitsprophylaxe als Thema der Lehrer(aus)bildung." karlsruher pädagogische beiträge, Heft 55 (PISA - Konsequenzen für die Lehrerbildung), 119-126.

2004a: "Persönlichkeitsentwicklung nach Erik H. Erikson und Jane Loevinger: Qualitative Entwicklungsstudien in Biographieforschung und Psychotherapie." In: Hofmann, H. & Stiksrud, A. (Hrsg.): Dem Leben Gestalt geben. Erik H. Erikson aus interdisziplinärer Sicht. Wien: Krammer

2004b: (mit Michael Ruh und Dieter Zabransky) "Gestalttheorie und Feldtheorie". In: M. Hochgerner u.a. (Hrsg.), Gestalttherapie - Lehrbuch der Gestaltpsychotherapie, Wien: Facultas. S. 13-36.

2005a: "Gestalttheorie in der Lehrerausbildung - Einige erziehungspsychologische Konsequenzen". Gestalt Theory, 27, 263-276.

2005b: (mit Ferdinand Herget) "Gestalttheoretische Erziehungspsychologie für die Schule - Konsequenzen für die Lehrerbildung". Poster-Beilage zu Gestalt Theory, 27.

2008: Entwicklungspsychologie unter gestalttheoretischer Perspektive. In: Hellmuth Metz-Göckel (Hrsg.), Gestalttheorie aktuell, Handbuch zur Gestalttheorie, Band 1, Wien: Krammer, 97-132.

2011: Von der psychischen Sättigung zur Erschöpfung des Berufswillens. Kurt Lewin und Anitra Karsten als Pioniere der Burnout-Forschung. Gestalt Theory 33(2), 183-200.


Kontakt

Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Fakultät I - Institut für Bildungsforschung, Postfach 11 10 62, D-76060 Karlsruhe, Deutschland.

Email: Marianne.Soff@ph-karlsruhe.de