Wolfgang-Metzger-Preis 2017

 

 

Preisträgerin ist Dr. Karen Brüning (Osnabrück). Ihr wurde der Preis aufgrund ihrer Dissertation ‚Die Rezeption der Gestaltpsychologie in Robert Musils Frühwerk‘ zugesprochen.

Die Preisverleihung, einschließlich einer Rede der Preisträgerin, wird am 29. April 2017 während der GTA-Tagung (27.4.-29.4.2017) in Wien erfolgen.

**************************


 

Die internationale Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen (GTA) lädt ein zu Einreichungen für den Wolfgang-Metzger-Preis 2019

Der Metzger-Preis ist nach Wolfgang Metzger benannt, Schüler Max Wertheimers und einem der führenden Vertreter der zweiten Generation der Berliner Schule der Gestalttheorie.

In der ersten Periode wurde dieser Preis über Beschluss des Vorstandes der GTA an verdiente Persönlichkeiten für herausragende Beiträge zur Anwendung der Gestalttheorie in Wissenschaft und Forschung verliehen: 1987 ging der Metzger-Preis in diesem Sinn an Gaetano Kanizsa und Riccardo Luccio (Italien), 1989 an Gunnar Johansson (Schweden).

Seit 1999 wird der Preis international öffentlich ausgeschrieben und vom GTA-Vorstand auf Grundlage der Begutachtungsergebnisse und Empfehlungen eines internationalen wissenschaftlichen Preis-Komitees vergeben. Die ersten Preise gingen seither an: Giovanni Bruno Vicario (Italien) und Yoshie Kiritani (Japan) 1999; Peter Ulric Tse (USA) 2002; Fredrik Sundqvist (Schweden) 2005, Cees van Leeuwen (NL/Japan) 2007 und Baingio Pinna (Italien) 2009. Im Jahr 2011 wurde der Preis nicht vergeben, im Jahr 2013 wurden mit ihm Tom Steinert (Deutschland) und Johan Wagemans (Belgien) ausgezeichnet, im Jahr 2015 Jan Koenderink (Universität Leuven  und Utrecht).

Für Bewerbungen um den Metzger-Preis 2019 ist ein wissenschaftlicher Beitrag (in Englisch oder Deutsch) einzureichen, der zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Gestalttheorie in Forschung oder Anwendung in den Naturwissenschaften, den Humanwissenschaften, den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften oder auf einem anderen Gebiet beiträgt. Einreichungen können also beispielsweise aus der Psychologie, Philosophie, Medizin, Kunst, Architektur, den Sprachwissenschaften, der Musikwissenschaft oder auch aus anderen Fachgebieten kommen, solange sie sich in der Behandlung ihres Themas kompetent auf die Gestalttheorie beziehen.

Der Gewinner des Metzger-Preises erhält ein Preisgeld von € 1000 und wird zum Preisträgervortrag bei der 21. internationalen Wissenschaftlichen Arbeitstagung der GTA eingeladen. Die eingereichte Arbeit wird in der internationalen multidisziplinären Zeitschrift Gestalt Theory veröffentlicht.

Mitglieder des Metzger-Preis-Komitees: Hellmuth Metz-Göckel (Dortmund/D; Vorsitz), Geert-Jan Boudewijnse (Montreal/Kanada), Baingio Pinna (Sassari/Italien), Silvia Bonacchi (Warschau/Polen), Ugo Savardi (Verona/Italien).

Anfragen an das Preis-Komitee zum Metzger-Preis 2019: metzger-award@gestalttheory.net

************************

Der Wolfgang-Metzger-Preis 2015 ging an 

Jan Koenderink
Universität Leuven (KU Leuven) und Utrecht

für seine Einreichung:
Ontology of the Mirror World

Der Preisträger trug am 23. Mai 2015 aus seiner Preisträgerarbeit bei der 19. internationalen Wissenschaftlichen Arbeitstagung der GTA an der Universität Parma vor.
Der Beitrag ist inzwischen in der Zeitschrift Gestalt Theory erschienen (Jg. 37, Heft 2/2015) und kann hier im Volltext als PDF heruntergeladen werden.

 

zur englischsprachigen Seite mit den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern und der Möglichkeit zum Download ihrer Preisträgerarbeiten: Wolfgang-Metzger-Award

 

********

Die internationale Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen
verlieh den Wolfgang-Metzger-Preis 2013 an

Tom Steinert
Bauhaus-Universität Weimar / Technische Universität Berlin
für seine Arbeit
"Komplexe Wahrnehmung und moderner Städtebau"

sowie an

Johan Wagemans
Universität von Leuven (KU Leuven, Belgien) und Institute of Advanced Studies (IEA) Paris
für seine Arbeit
"A Century of Gestalt Psychology in Visual Perception: II. Conceptual and Theoretical Foundations"

Die beiden Preisträger hielten bei der Preisverleihung im Rahmen der 18. Wissenschaftlichen Arbeitstagung der GTA an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe am Freitag, dem 12.4.2013, ihre Preisträgervorträge. Eine Artikelfassung ihrer Beiträge wird in der Zeitschrift Gestalt Theory erscheinen.

Tom Steinert wurde für seine Arbeit Komplexe Wahrnehmung und moderner Städtebau inzwischen auch der Theodor-Fischer-Preis 2013 für herausragende Forschungsarbeiten zur Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts verliehen.